Situation

Um die Situation der Kinder in verarmten Ländlichen Familien zutreffend zu beschreiben, kann man das simple Erklärungsmodell des Psychologe Maslow heranziehen: Die „Maslowsche Bedürfnispyramide“. Sie beschreibt, dass ein Mensch nur dann Interesse für eine Weiterentwicklung aufbringen kann, wenn bestimmte Bedürfnisse erfüllt sind. Hieraus hat Maslow seine „Bedürfnisebenen“ entwickelt. Das hört sich sehr theoretisch an, ist aber simpel zu erklären. Hat ein Mensch nicht die Möglichkeit sein Grundbedürfnis nach Hunger, Durst und Schlaf zu stillen, kann er die nächste Bedürfnisebene nicht erreichen.
Genau das geschieht in vielen ländlichen Familien. Sie leben innerhalb der  untersten Bedürfnisebene. Die Eltern sind so stark mit der Beschaffung der notwendigen täglichen Nahrung beschäftigt, dass kein Raum für die Fürsorge an ihren Kindern bleibt. Man versteht dieses soziale System schnell und es ergibt sich fast automatisch eine folgerichtige Handlung. Geld in sozial schwachen Ländern breit streuen kann helfen, ist aber sicher nicht effektiv. Es gibt so viele vernachlässigte Kinder, dass es weh tut sie zu sehen. Wenn unsere Mitarbeiter in Schulen die Kinder auf Krankheiten untersuchen, erkennen sie sehr schnell welche Familien am Existenzminimum leben. Diese Kinder sind unterernährt, oft lethargisch, haben nicht versorgte Verletzungen und durch mangelnde Hygiene verursachte Parasiten. Es sind diese Kinder die Hilfe und Fürsorge brauchen. Das ist das erklärte Ziel von Little Hope.